Leserreise NZZ: Parma - Verdi Festival Nabucodonosor
Diese Reise führt Sie in die Welt des grossen Musikdramatikers Giuseppe Verdi. Besuchen Sie sein Geburtshaus in Roncole, die Casa Barezzi und das Teatro Verdi in Busseto. In Parma erwarten Sie das beeindruckende Teatro Farnese und das renommierte Teatro Regio, wo Sie beim Verdi Festival die Oper «Nabucodonosor» in einer neuen Inszenierung erleben – ein Höhepunkt für Opernliebhaber. Begleitet werden Sie von der Fachexpertin Margitta Rosales, die ihr klassisches Gesangsstudium mit Auszeichnung am Staatskonservatorium Sofia abschloss und Ihnen faszinierende Einblicke in Verdis Werk verschafft. Geniessen Sie zudem die kulinarischen Highlights der Region und die charmante Atmosphäre Parmas.
Termine und Preise
- 2026
| 23.10. - 26.10.2026 | Fr. - Mo. | ab CHF 2'400.- |
1. Tag: Schweiz – Parma
Anreise via Lugano und Mailand nach Parma.
Während Sie unterwegs sind, wird Ihre Musikreiseleiterin Sie auf das kommende Musikprogramm vorbereiten. Mittagessen in einem Ristorante am Lago di Lugano. Bezug der Zimmer und genussvolles Abendessen im eleganten neuen Grand Hotel di Parma.
2. Tag: Parma & Oper
Am Vormittag geführter Stadtrundgang in Parma. Sie sehen u.a. das Baptisterium, den Dom und das einzigartige mit Holztribünen umrundete Teatro Farnese. Dank einflussreicher Herrscher war Parma immer reich und konnte sich besonders eindrucksvolle Baudenkmäler leisten. Nach frühen Abendessen im Hotel erfolgt der Transfer zum Teatro Regio, wo Sie die Opernaufführung erwartet.
3. Tag: Ausflug Auf Verdis Spuren
Ganztägige Führung zu Verdis Geburtshaus in Roncole, der Casa Barezzi einst Heimat seines Förderers und ein Schatz historischer Erinnerungen und dem Verdi-Theater in Busseto. Mittagessen in einem typischen Ristorante, dem Vecchio Mulino in Roncole. Anschliessend Rückfahrt nach Parma und freier Aufenthalt.
4. Tag: Parma – Schweiz
Entspannte Heimfahrt mit schönen Erinnerungen an Musik, Kultur und Kulinarik. Mittagessen in einem Tessiner Grotto.
CarRouge
Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.
- 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
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- Gratis WLAN/Internet in Europa
INBEGRIFFEN
- Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
- Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
- 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
- 1 x Abendessen inkl. Getränke im Hotel
- 1 x Abendessen inkl. Getränke vor der Oper
- 1 x gute Parkettplätze für die Oper
- 3 x Mittagessen inkl. Getränke
- Alle Eintritte gemäss Programm
- Stadtführung in Parma
- Car Rouge Audiosystem
Hotels
Grand Hotel di Parma - UNA Esperienze *****
Willkommen im Grand Hotel di Parma - UNA Esperienze, wo Eleganz auf Komfort im Herzen von Parma trifft! Nur 0,9 km vom lebhaften Stadtzentrum entfernt bietet dieses 5-Sterne-Paradies die perfekte Mischung aus Luxus und Bequemlichkeit. Mit beeindruckenden Annehmlichkeiten und einer reizvollen Atmosphäre bereiten Sie sich auf einen magischen italienischen Aufenthalt vor.
Opernbeschreibungen
Giuseppe Verdi: „Nabucco“ – Dramma lirico in quattro parti
Als „Boulevard du crime“ bezeichnete das Paris des 19. Jahrhunderts die von Grausamkeiten strotzenden Theaterstücke. Beliebt waren auch Bearbeitungen von biblischen Stoffen. So dachte Verdi an Rossinis Azione sacra „Mosé in Egitto“, als er das Librettos „Nabucodonosor“ von Temistocle Solera vertonte. Als Quelle gilt die alttestamentliche Geschichte von Babylons Herrscher Nebukadnezar II., der anno 597 v.Chr. Jerusalem eroberte, das Volk ins Exil nach Babylon verbannte und um 586 v.Chr. Jerusalem zerstörte.
Schauplätze der Oper sind der Tempel Salomons, in Babylon das Ufer am Euphrat und der Altar mit Baals Standbild.
„Nabucco“ wurde am 9. März 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt.
Erster Teil: Jerusalem. Die Leviten fordern die Mädchen zum Wehklagen gegen Assyriens König Nebukadnezar auf. Gott gab den Juden ein kostbares Pfand: Fenena, die Tochter des Gottlosen. Der Hohepriester Zacharias übergibt sie Ismael in Obhut, dem Neffen des Königs Sedecia von Jerusalem. Er kennt und liebt sie seit der Zeit als Judäas Botschafter in Babylon. Er will sie entfliehen lassen. Sie warnt ihn vor der Verletzung seiner heiligen Pflicht. Auch ihre Halbschwester Abigail liebte einst Ismael. Sie könnte ihn bei seinem Volk retten. Nabucco zeigt sich auf dem Schlachtross den verkleideten Babyloniern. Ihm stellt sich Zacharias mit Fenena als Schutzschild entgegen. Den Dolchstoss fängt Ismael ab. Sie wirft sich in die Arme ihres Vater.
Zweiter Teil: Der Frevler (L’Empio). Abigail erkennt sich durch ein Schriftstück als Sklavin und zittert vor Fenenas Thronbesteigung. Sie wird vom Baalpriester verflucht. Zacharias verflucht Ismael. Nabucco wirft sich zwischen Abigail und Fenena und erklärt sich zum König als alleinigen Gott. Fenena bekennt sich zum Judentum. Donner und Blitz werfen Nabuccos Krone von seinem Haupt. Ein Gottesurteil hat gerichtet. Nabucco fällt in Ohnmacht. Abigail reisst die Krone an sich.
Dritter Teil: Die Prophezeiung. Abigail sitzt auf dem Thron. Sie fordert vom verwirrten Nabucco das königliche Siegel und die Unterzeichnung des Todesurteils der Juden. Abigail zerreisst das Dokument, das sie als Sklavin bezeugt, und macht Nabucco zu ihrem Gefangenen. Am Ufer des Euphrat klagen die Juden in Ketten und singen vom einstigen Glück in der Heimat: „Va, pensiero, sull’ali dorate“.
Vierter Teil: Das gestürzte Götzenbild (L’Idolo infrato). Nabucco rafft sich wieder auf. Sein Offizier Abdallo reicht ihm das Schwert. Er will Fenena retten und stürzt im Baaltempel das Götzenbild herunter. Die Israeliten sollen wieder heimkehren! Abigail trinkt den Giftbecher. Im Angesicht des Todes bekennt sie ihre Schuld und erkennt Gott als ihren Allmächtigen. Nabucco wird König der Könige im Dienste Jehovas!




