Ihre EUROBUS-Welt - unsere Leistungen

Opernreise Silvester in München von der Operette zur Oper

München ist eine elegante Weltstadt, deren Besuch zum Jahreswechsel besonders lohnenswert ist. Auf dem Spielplan der Oper steht die üppige ausgestattete Operette „Fledermaus“ von Johanns Strauss. Nach dem Galadiner im eleganten „Spatenhaus“ stossen Sie zum Neuen Jahr an. Und am 2. Januar können Sie die mit Selene Zanetti als Mimi und Wookyung Kim als Rodolfo prominent besetzte „La Bohème“ in der traditionellen Inszenierung von Otto Schenk geniessen.

4 Tage CHF 1'970.-
Abreisedaten
30.12. - 02.01.2020 Mo. - Do. ab CHF 1'970.-
Profitieren Sie vom Schnellbucherrabatt und von den VIP Travel-Club Vorteilen
Informationen zu Preisen und Rabatten
Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

E-Mail schreiben

Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München

Anreise via Memmingen nach München. Ankunft am frühen Nachmittag. Ihr ausgezeichnetes Hotel liegt mitten in der Münchner Altstadt. Gemeinsames Abendessen in einem gemütlichen Restaurant.

2. Tag: München & Operette

Erleben Sie den Charme der ehemaligen Residenzstadt und lassen Sie sich bei der Stadtführung von den vielen Sehenswürdigkeiten verzaubern. Geniessen Sie den freien Nachmittag. 18.00 Uhr Beginn der Silvesteraufführung in der Bayerischen Staatsoper. Anschliessend Silvesterdinner im Restaurant Spatenhaus an der Oper.

3. Tag: München & Oper

Lassen Sie den Tag mit einem schönen Neujahrsbrunch im Hotel beginnen und gestalten Sie dann den Tag nach Lust und Laune. Ein Spaziergang durch den Englischen Garten oder ein Museumsbesuch bieten sich an. Einige Museen sind am 1. Januar geöffnet. wie z.B. Die Pinakotheken. Um 17.00 Uhr beginnt die Oper La Bohème in der Bayerischen Staatsoper. Die Aufführung ist fakultativ buchbar.

4. Tag: München – Schweiz

Am späten Vormittag Rückfahrt in die Schweiz mit einem Aufenthalt im schönen Seehafenstädtchen Lindau am Bodensee.

Musikprogramm

Bayerische Staatsoper München

31. Dezember 2019, 18.00 Uhr

Die Fledermaus (Jh. Strauss)

Dirigent - Friedrich Haider

Regie - Andreas Weirich

Gabriel von Eisenstein - J.M. Kränzle

Rosalinde - Annette Dasch

Prinz Orlofsky - Okka von der Damerau

Alfred - Galeano Salas

La Bohème (G. Puccini) fakultativ

01. Januar 2020, 17.00 Uhr

Dirigent - Daniele Callegari

Regie - Otto Schenk

Mimì - Selene Zanetti

Musetta - Elsa Benoit

Rodolfo - Wookyung Kim

Marcello - Rodion Pogossov

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Superior Hotel Platzl mitten im Herzen von München. Nur drei Gehminuten von der Oper entfernt.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Die Fledermaus - Operette in drei Akten

Komponist Johann Strauss · Libretto von Richard Genée nach der Komödie "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

I. Akt. Verwirrung der Gefühle

Im Hause Gabriel von Eisensteins ist der Ausnahmezustand ausgebrochen:

Der längst verschollen geglaubte, voreheliche Verehrer seiner Frau Rosalinde zieht alle Register seiner Stimm- und Verführungskunst, die ihm als Tenor zur Verfügung stehen – nomen est omen, denn schließlich heißt er Alfredo und die Angebetete hat eben doch nur einen Bariton geheiratet … Nach Jahren der Abstinenz erscheint der Italiener nun in diesem verschlafenen Badeort.

Adele, Stubenmädchen mit Stubenmädchenschicksal, ist außer sich: Endlich bietet sich eine Gelegenheit, ihrem Dienstbotenalltag zu entrinnen. Sie hat einen Brief mit einer Einladung zu dem Fest beim Prinzen Orlofsky am selben Abend erhalten – Absender: ihre Schwester Ida. Aber wie kann sie Ausgang bekommen? Sie muß strategisch vorgehen und läßt ihre arme alte Tante für ein paar Stunden todsterbenskrank und pflegebedürftig werden.

In dubio pro reo? Zornentbrannt kommt Gabriel von Eisenstein von einer Gerichtsverhandlung nach Hause, in der er wegen Beamtenbeleidigung für schuldig befunden wurde. Das Plädoyer seines Rechtsanwaltes Dr. Blind führte sogar zu einer Verschärfung der Strafe. Eisenstein muß nun statt fünf Tagen acht Tage hinter Gittern verbringen. Allein die Alternative zum Arrest, die ihm sein Freund Dr. Falke vorschlägt, vermag Eisenstein zu beruhigen: Während Rosalinde meint, er trete bereits am selben Abend die Gefängnisstrafe an, bleibt ihm die Gnadenfrist einer durchzechten Ballnacht beim Prinzen Orlofsky bis zum Antritt der Strafe am nächsten Morgen. Für weibliche Begleitung unter Ausschluß der Ehefrau wird gesorgt …

Und die verlassene Ehefrau? Rosalinde kann nun endlich in aller Ruhe ihren Tenor erhören. Doch das Tête-à-tête findet ein jähes Ende: Gefängnisdirektor Frank vollzieht persönlich seine letzte Amtshandlung, bevor auch er auf das Fest des Prinzen Orlofsky geht: Er inhaftiert Alfredo im Glauben, es handele sich um Gabriel von Eisenstein. Der Verhaftete übernimmt stellvertretend die Rolle des Ehemanns, um die Ehre Rosalindes nicht zu gefährden, und wird von Frank ins Gefängnis abgeführt.

II. Akt. Die Rache einer Fledermaus

Prinz Orlofsky läßt sich einen Spaß, über den er endlich einmal wieder lachen kann, etwas kosten – alles langweilt ihn. Deshalb inszeniert Falke für ihn eine Komödie, deren handelnde Personen er selber zu dem Fest eingeladen hat, ohne daß diese von ihrem Part wissen. Der Name des Stückes? »Die Rache einer Fledermaus«, mit der sich Falke für eine durch Eisenstein erlittene Blamage rächen will.

Adele trifft auf Ida, die leugnet, ihr jemals einen Brief geschrieben zu haben, aber verspricht, sie als Schauspielerin mit dem Namen Olga einzuführen. Ihr Talent bekommt auch Eisenstein alias Marquis Renard zu spüren, und er zieht den Spott der gesamten Gesellschaft auf sich mit der Behauptung, Olga sei sein Stubenmädchen.

Eisenstein verbrüdert sich, ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hat, mit dem Gefängnisdirektor Frank alias Chevalier Chagrin. Rosalinde erscheint auf die Mitteilung Falkes, ihr Mann amüsiere sich auf dem Feste, statt im Arreste zu schmachten, in Verkleidung einer ungarischen Gräfin. Eisenstein, fasziniert von der vermeintlich Fremden, versucht, die eigene Frau mit seinem speziellen Uhrentrick zu verführen. Statt seinen ihr wohlbekannten Verführungskünsten zu erliegen, erbeutet sie die Uhr als Beweisstück.

Proportional zum Champagnerkonsum schwinden die Berührungsängste unter den Gästen und kulminieren in einer kollektiven Verbrüderung. Doch die Uhrenschläge beenden abrupt weitergehende Ausschweifungen – sechs Uhr morgens, höchste Zeit für die Herren Eisenstein und Frank, ihren Arrest bzw. ihren Dienst anzutreten.

III. Akt. Champagner hat’s verschuldet

Italienische Arien treiben den Gefängniswärter Frosch in den Wahnsinn. Sliwowitz contra Puccini: Die notorische Lärmbelästigung des inhaftierten Tenors läßt Frosch zum Äußersten gehen – doch Sänger kann man nicht erschießen …

Kaum ist der Gefängnisdirektor nach der durchzechten Nacht an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, sprechen auch schon Ida und Adele bei ihm vor. Nach einer Kostprobe ihres Talentes verspricht er, Adele als Schauspielerin ausbilden zu lassen.

Als Eisenstein seinen Arrest antreten will, muß er feststellen, daß ein ihm unbekannter Stellvertreter statt seiner Person bereits einsitzt. Ein fürchterlicher Verdacht drängt sich ihm auf: Sollte etwa seine Frau, während er seinen Arrest abbüßt, Gleiches mit Gleichem vergelten?

Um den Beweis zu erbringen, entkleidet er zunächst den ins Gefängnis bestellten Dr. Blind, um sich dann als dieser zu verkleiden. Inzwischen trifft auch Rosalinde im Gefängnis ein und versucht, mit dem juristischen Beistand Dr. Blinds alias Eisenstein den fälschlich Inhaftierten aus der prekären Situation zu befreien. Die Verteidigung enttarnt sich als Anklage. Bevor sich der Ehemann dem Rausch der blinden Eifersucht vollends hingeben kann, stellt Falke den Getäuschten vor der inzwischen eingetroffenen Festgesellschaft bloß.

Ende gut, alles gut – Falke hat sich gerächt und Orlofsky sich amüsiert. Rosalinde verzeiht ihrem Gabriel, und Adele steht eine Karriere als Schauspielerin bevor …

Kerstin Pöhler

© Bayerische Staatsoper

Giacomo Puccini: „La Bohème“

„Che gelida manina“ – Wie eiskalt ist dies Händchen!

Für das Opernlibretto haben Luigi Illica und Giuseppe Giacosa auf den Roman „Scènes de la vie bohème“ von Henry Murger zurückgegriffen. Die Musik zur Oper schrieb Puccini im Laufe des Jahres 1895 in seiner Villa in Torre del Lago. Arturo Toscanini dirigierte am 1. Februar 1896 die Uraufführung im Teatro Regio di Torino.

Schauplätze sind „Sous les toits de Paris“ und das Café Momo an der Rue Saint Germain-L’Auxerrois am Heilig Abend von 1830.

In der eiskalten Mansarde malt Marcello an seinem Bild „Le passage de la Mer Rouge“. Der Poet Rodolfo starrt in den Schneehimmel. „Eureka“ ruft er plötzlich. „L’idea vampi in fiamma“. Das Manus geht in Flammen auf. Der Philosoph Colline kommentiert die Glut. Der Musiker Schaunard wirft einen Louis d’or auf: „Luigi Filippo ai nostri piedi!“ Das Quartett spinnt Fantasien. Der Hausbesitzer Benoit verlangt die Miete. Die Herren verwickeln ihn in ein Gespräch: „L’altra sera al Mabil l’han colto in peccato d’amor“. Er prahlt: „Son vecchio ma robusto.“ Er sucht sich ausser Haus seine Abwechslung. Die Herren mimen Entrüstung und komplimentieren ihn zur Tür hinaus. So zahlt man das Trimester Miete! Auf zum „Momus“! Rodolfo bleibt, um einen Artikel für den „Castoro“ zu beenden. Nachbarin Mimi erscheint mit einer erloschenen Kerze und ihren Schlüsseln. Sie fällt in Ohnmacht. Er hilft ihr. Sie will wieder gehen; aber ihre und seine Kerze erlöschen. Sie verliert den Schlüssel. Er findet ihn, hält sie dabei zurück: „Que gelida manina!“ Ihr Name: Mimi. Er ist entzückt: „O soave fanciulla!“ und küsst sie. Sie bekennt: „Io t’amo!“

Turbulente Szene im Quartier Latin. Verkäufer halten allerlei feil. Mimi sieht eine schöne Haube, „una cuffietta e un bel vezzo di corallo“, während Colline ein rares Exempel der „grammatica runica“ entdeckt. Im Café Momo wird getafelt. Colline und Schaunard zitieren Latein. Die Kinder schreien „Parpignol!“ Am Nebentisch haben Musetta und der alte Alcindoro Platz genommen. Wer ist sie? Marcello wenig schmeichelhaft: „un uccello sangunario“. Sie macht eine Szene, schmeisst die Platte hin („una puzza di rifritto“). Mimi glaubt, Marcello sei in Musetta verliebt. Das war einmal. Colline begnügt sich mit der Pfeife und griechischen Texten. Musetta will mit Schmerzen im Fuss auffallen. Marcello wird schwach. Der Kellner bringt „il conto“. Musetta verlangt beider Rechnung übergibt sie kurzerhand ihrem Begleiter und lässt ihn leer ausgehen („E dove s’è seduto, ritrovi il suo saluto!). Auftritt mit Zapfenstreich („ritirata“) und „tambur maggiore“. Musetta wird von Marcello und Colline auf Händen getragen.

„La Barriera d’Enfer“ an einem Februar-Morgen. Le lattivendole, die Milchmädchen, sind schon unterwegs. Mimi sucht Marcello. Musetta gibt Gesangsunterricht. Mimi will dem eifersüchtigen Rodolfo nicht begegnen.

Von Trennung ist die Rede. Er bekennt seinem Freund: er liebt Mimi, aber sie ist krank. Die Liebe allein genügt nicht, sie am Leben zu erhalten. Mimi verzweifelt: „al solitario nido ritorna un’altra volta“. Sie nehmen Abschied voneinander, während Marcello und Musetta sich streiten. Er eifersüchtig: „sotto il mio cappello non ci stan certi ornamenti“. Den gehörnten Liebhaber bezeichnet Musetta verächtlich als „Pittore da bottega“.

Zurück in der Mansarde: Marcello und Rodolfo schmeissen Feder und Pinsel hin. Schaunard bringt vier pagnotte. Coline tischt einen Hering auf. Man tanzt unter Herren: Gavotta, Menuetto, Pavanella, Quadriglia, Rondo. Gefechtet wird mit Feuerzange und Schürhaken. Musetta hat Mimi erschöpft auf der Strasse aufgelesen. Marcello soll einen Arzt holen. Mimi und Rodolfo erinnern sich an die schönen Zeiten der ersten Begegnung. Marcello bringt Herzenstropfen. Musetta singt „Madonna benedetta“. Schaunard: „E spirata“. Rodolfos letzter Aufschrei: „Mimi!“

Beratung und Buchung Montag - Freitag von 7.30 bis 18.00 Uhr

Geschenkgutscheine

Verschenken Sie Vorfreude, Erlebnisse und Erholung in guter Gesellschaft.

Jetzt verschenken

Kataloge

Hier finden Sie unsere aktuellen Kataloge – zum Bestellen oder online Durchblättern.

Kataloge bestellen

Newsletter

Immer auf dem neusten Stand


Jetzt anmelden