Opernreise Silvester in München von der Operette zur Oper

Gesellschaftliche wie künstlerische Highlights verspricht der Jahreswechsel in der Isarmetropole mit Operette, Oper und einem festlichen Silvesterdinner. In der Staatsoper sorgt der Gefängniswärter Frosch für Heiterkeit, und im Gärtnerplatztheater bringen Fiordiligi und Dorabella ihre Liebhaber in Bedrängnis. Turbulente Szenen zur heiteren Musik von Strauss und Mozart in Bestbesetzungen!


Termine und Preise
4 Tage CHF 1'990.-
Abreisedaten
30.12. - 02.01.2023 Fr. - Mo. ab CHF 1'990.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München

Anreise via Memmingen nach München. Ankunft am frühen Nachmittag. Ihr ausgezeichnetes Hotel liegt mitten in der Münchner Altstadt. Gemeinsames Abendessen in einem gemütlichen Restaurant.

2. Tag: München & Operette

Erleben Sie den Charme der ehemaligen Residenzstadt und lassen Sie sich bei der Stadtführung von den vielen Sehenswürdigkeiten verzaubern. Geniessen Sie den freien Nachmittag. 18.00 Uhr Beginn der Aufführung in der Bayerischen Staatsoper. Anschliessend geniessen Sie das Silvesterdinner im Restaurant Spatenhaus an der Oper.

3. Tag: München & Oper (optional)

Lassen Sie den Tag mit einem schönen Frühstück im Hotel beginnen und gestalten Sie dann den Tag nach Lust und Laune. Ein Spaziergang durch den Englischen Garten oder ein Museumsbesuch bieten sich an. Um 18.00 Uhr beginnt die Oper im Staatstheater am Gärtnerplatz.

4. Tag: München – Schweiz

Am späten Vormittag Rückfahrt in die Schweiz mit einem Aufenthalt im schönen Seehafenstädtchen Lindau am Bodensee.

Musikprogramm

Bayerische Staatsoper München

31. Dezember 2022, 18.00 Uhr

Die Fledermaus (Johann Strauss)

Dirigent - Tomáš Hanus

Regie - Leander Haussmann

Gabriel von Eisenstein - J. M. Kränzle

Rosalinde - Elena Pankratova

Frank - Jochen Schmeckenbecher

Prinz Orlofsky - Lindsay Ammann

Adele - Deanna Breiwick

Staatstheater am Gärtnerplatz

01. Januar 2023, 18.00 Uhr

Cosi fan tutte (W. A. Mozart)

Dirigent - Michael Brandstätter

Regie - Olivier Tambosi

Solisten/Solistinnen

Chor u. Orchester des Staatstheaters

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Operettenkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Operettenkarte der 1. Kategorie
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Hotels
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Sie wohnen im 4* Superior Hotel Platzl mitten im Herzen von München. Nur drei Gehminuten von der Oper entfernt.

Operetten- und Opernbeschreibungen
Operetten- und Opernbeschreibungen

Die Fledermaus

I. Akt. Verwirrung der Gefühle

Im Hause Gabriel von Eisensteins ist der Ausnahmezustand ausgebrochen:

Der längst verschollen geglaubte, voreheliche Verehrer seiner Frau Rosalinde zieht alle Register seiner Stimm- und Verführungskunst, die ihm als Tenor zur Verfügung stehen – nomen est omen, denn schließlich heißt er Alfredo und die Angebetete hat eben doch nur einen Bariton geheiratet … Nach Jahren der Abstinenz erscheint der Italiener nun in diesem verschlafenen Badeort.

Adele, Stubenmädchen mit Stubenmädchenschicksal, ist außer sich: Endlich bietet sich eine Gelegenheit, ihrem Dienstbotenalltag zu entrinnen. Sie hat einen Brief mit einer Einladung zu dem Fest beim Prinzen Orlofsky am selben Abend erhalten – Absender: ihre Schwester Ida. Aber wie kann sie Ausgang bekommen? Sie muß strategisch vorgehen und läßt ihre arme alte Tante für ein paar Stunden todsterbenskrank und pflegebedürftig werden.

In dubio pro reo? Zornentbrannt kommt Gabriel von Eisenstein von einer Gerichtsverhandlung nach Hause, in der er wegen Beamtenbeleidigung für schuldig befunden wurde. Das Plädoyer seines Rechtsanwaltes Dr. Blind führte sogar zu einer Verschärfung der Strafe. Eisenstein muß nun statt fünf Tagen acht Tage hinter Gittern verbringen. Allein die Alternative zum Arrest, die ihm sein Freund Dr. Falke vorschlägt, vermag Eisenstein zu beruhigen: Während Rosalinde meint, er trete bereits am selben Abend die Gefängnisstrafe an, bleibt ihm die Gnadenfrist einer durchzechten Ballnacht beim Prinzen Orlofsky bis zum Antritt der Strafe am nächsten Morgen. Für weibliche Begleitung unter Ausschluß der Ehefrau wird gesorgt …

Und die verlassene Ehefrau? Rosalinde kann nun endlich in aller Ruhe ihren Tenor erhören. Doch das Tête-à-tête findet ein jähes Ende: Gefängnisdirektor Frank vollzieht persönlich seine letzte Amtshandlung, bevor auch er auf das Fest des Prinzen Orlofsky geht: Er inhaftiert Alfredo im Glauben, es handele sich um Gabriel von Eisenstein. Der Verhaftete übernimmt stellvertretend die Rolle des Ehemanns, um die Ehre Rosalindes nicht zu gefährden, und wird von Frank ins Gefängnis abgeführt.

II. Akt. Die Rache einer Fledermaus

Prinz Orlofsky läßt sich einen Spaß, über den er endlich einmal wieder lachen kann, etwas kosten – alles langweilt ihn. Deshalb inszeniert Falke für ihn eine Komödie, deren handelnde Personen er selber zu dem Fest eingeladen hat, ohne daß diese von ihrem Part wissen. Der Name des Stückes? »Die Rache einer Fledermaus«, mit der sich Falke für eine durch Eisenstein erlittene Blamage rächen will.

Adele trifft auf Ida, die leugnet, ihr jemals einen Brief geschrieben zu haben, aber verspricht, sie als Schauspielerin mit dem Namen Olga einzuführen. Ihr Talent bekommt auch Eisenstein alias Marquis Renard zu spüren, und er zieht den Spott der gesamten Gesellschaft auf sich mit der Behauptung, Olga sei sein Stubenmädchen.

Eisenstein verbrüdert sich, ohne zu wissen, mit wem er es zu tun hat, mit dem Gefängnisdirektor Frank alias Chevalier Chagrin. Rosalinde erscheint auf die Mitteilung Falkes, ihr Mann amüsiere sich auf dem Feste, statt im Arreste zu schmachten, in Verkleidung einer ungarischen Gräfin. Eisenstein, fasziniert von der vermeintlich Fremden, versucht, die eigene Frau mit seinem speziellen Uhrentrick zu verführen. Statt seinen ihr wohlbekannten Verführungskünsten zu erliegen, erbeutet sie die Uhr als Beweisstück.

Proportional zum Champagnerkonsum schwinden die Berührungsängste unter den Gästen und kulminieren in einer kollektiven Verbrüderung. Doch die Uhrenschläge beenden abrupt weitergehende Ausschweifungen – sechs Uhr morgens, höchste Zeit für die Herren Eisenstein und Frank, ihren Arrest bzw. ihren Dienst anzutreten.

III. Akt. Champagner hat’s verschuldet

Italienische Arien treiben den Gefängniswärter Frosch in den Wahnsinn. Sliwowitz contra Puccini: Die notorische Lärmbelästigung des inhaftierten Tenors läßt Frosch zum Äußersten gehen – doch Sänger kann man nicht erschießen …

Kaum ist der Gefängnisdirektor nach der durchzechten Nacht an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt, sprechen auch schon Ida und Adele bei ihm vor. Nach einer Kostprobe ihres Talentes verspricht er, Adele als Schauspielerin ausbilden zu lassen.

Als Eisenstein seinen Arrest antreten will, muß er feststellen, daß ein ihm unbekannter Stellvertreter statt seiner Person bereits einsitzt. Ein fürchterlicher Verdacht drängt sich ihm auf: Sollte etwa seine Frau, während er seinen Arrest abbüßt, Gleiches mit Gleichem vergelten?

Um den Beweis zu erbringen, entkleidet er zunächst den ins Gefängnis bestellten Dr. Blind, um sich dann als dieser zu verkleiden. Inzwischen trifft auch Rosalinde im Gefängnis ein und versucht, mit dem juristischen Beistand Dr. Blinds alias Eisenstein den fälschlich Inhaftierten aus der prekären Situation zu befreien. Die Verteidigung enttarnt sich als Anklage. Bevor sich der Ehemann dem Rausch der blinden Eifersucht vollends hingeben kann, stellt Falke den Getäuschten vor der inzwischen eingetroffenen Festgesellschaft bloß.

Ende gut, alles gut – Falke hat sich gerächt und Orlofsky sich amüsiert. Rosalinde verzeiht ihrem Gabriel, und Adele steht eine Karriere als Schauspielerin bevor …

Quelle: Kerstin Pöhler / © Bayerische Staatsoper

W.A. Mozart: „Cosi fan tutte“ – Dramma giocoso in 2 Akten

So machen’s alle oder die Schule der Liebenden

Die Idee zum heiteren Spiel der Intrigen und Verwandlungen hatte Kaiser Joseph II. Mozarts Librettist Lorenzo da Ponte schrieb eine unbeschwerte Farce der Galanterie und der Untreue in lockeren Beziehungen. Die Uraufführung des „Dramma giocoso“ fand am 26. Jänner 1790 im Wiener National-Hoftheater, dem heutigen Burgtheater, statt. Handlungsort ist Neapel um 1780.

Die Offiziere Ferrando und Guglielmo besingen die unerschütterliche Treue ihrer Bräute. Der alte Philosoph Don Alfonso meldet seine Zweifel an. Er schlägt den ungestümen Liebhabern eine Wette vor: sie sollen während eines Tages seinen Vorschlägen folgen und so seinen Vorahnungen recht geben, dass die Weiber zur Untreue neigen. 100 Zechinen sind für die gewinnende Partei ausgeschrieben.

Die Schwestern Fiordiligi und Dorabella sind in ihre Bräutigame unsterblich verliebt und können den Hochzeitstag kaum erwarten. Don Alfonso muss sie enttäuschen. Die Offiziere sollen im Krieg ihren Mann stellen. Der Abschied ist herzzerreissend traurig.

Die Kammerzofe Despina sieht die Sache mit der Treue etwas lockerer. Umso williger lässt sie sich von Don Alfonso bestechen und bittet die verkleideten Liebhaber ins Haus, um den Schwestern ihre Aufwartung zu machen. Die Wette scheint schon halb gewonnen: die Damen bleiben fürs Erste standhaft. Die Herren wollen vor Liebeskummer sterben.

Despina lockt die Schwestern, es mit Don Alfonsos reichen Freunden wenigstens spielerisch einmal zu versuchen und das noch übers Kreuz: Dorabella mit dem braunhaarigen Guglielmo, Fiordiligi mit dem blonden Ferrando. In der Rosen-Serenade wird Dorabella schon mal schwach, während Ferrando bei Fiordiligi auf Eis stösst. Don Alfonso will die Verstrickungen mit einer „Doppelhochzeit“ lösen. Despina schlüpft in die Rolle eines Notarius, der die Eheverträge unterzeichnen lässt. Kaum getan, lösen die Soldaten die Verwirrungen und auch das Geheimnis der Verkleidungen, die Don Alfonso gegenüber Despina geheim gehalten hat. Aus den Wechselbädern von Treue und Untreue haben die beiden Paare ihre Lehre gezogen. Don Alfonso kann seine Zechinen einstreichen. Zum Happy end sind die Originalpaare glücklich vereint.

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 sowie von 13.00 bis 17.00 Uhr

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