Opernreise Bergamo Festival Donizetti

Bergamo und sein Teatro Sociale sind einen Besuch wert. Die verkehrsfreien Gassen führen zu den schönsten Palazzi mit der Cappella Colleoni und der mit Fresken geschmückten Chiesa Santa Maria Maggiore. Hier sind auch die Söhne und Töchter der Stadt, so Gaetano Donizetti und sein Lehrer Simon Mayr begraben. In den Trattorien geniesst man die typische Polenta zum weichen Taleggio.

4 Tage ab CHF 1'600.-
Abreisedaten
18.11. - 21.11.2021 Do. - So. ab CHF 1'600.-
25.11. - 28.11.2021 Do. - So. ab CHF 1'600.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Bergamo

Anreise via Mailand nach Bergamo. Ankunft am frühen Nachmittag und Zeit zur freien Verfügung. Am Abend gemeinsames Essen in einer gemütlichen Trattoria.

2. Tag: Bergamo & Oper

Am Vormittag besichtigen Sie die zauberhafte Stadt und wandeln auf den Spuren von Gaetano Donizetti. Ein Besuch im Museum Donizetti darf natürich nicht fehlen. Mittagessen in einem guten Restaurant. Verbringen Sie den Nachmittag bei einem Bummel in den hübschen Gassen der Stadt. Am Abend Opernaufführung.

3. Tag: Ausflug Mailand

Die Künstler des 19. Jahrhunderts haben das Brera-Viertel zu dem gemacht, was es heute ist: ein charakteristisches Stadtgebiet Mailands, prall gefüllt mit Geschichten, Kunst und Kultur. Sonderführung in der Pinacoteca di Brera und gemeinsames Spezialitäten-Mittagessen. Anschliessend lockt ein Bummel durch die Modemetropole.

4. Tag: Bergamo – Schweiz

Rückreise in die Schweiz. Halt in einem schönen Dorf am Lago di Como und gemeinsames Mittagessen.

Musikprogramm

Teatro Donizetti Bergamo

19. November 2021, 20.00 Uhr

L’elisir d’amore (G. Donizetti)

Dirigent - Riccardo Frizza

Adina - Caterina Sala

Nemorino - Javier Camarena

Belcore - Florian Sempey

Dulcamara - Roberto Frontali

Giannetta - Anaïs Mejías

Teatro Donizetti Bergamo

26. November 2021, 20.00 Uhr

La fille du régiment

Dirigent - Michele Spotti

Marie - Sara Blanch

Tonio - John Osborn

Sulpice - Paolo Bordogna

La Marquise de Berkenfield - Monica Bacelli

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 3 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernaperitif mit Wein und Canapés
  • Stadtführung
  • Eintritt Museum Donizetti
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 3 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernaperitif mit Wein und Canapés
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  • Eintritt Museum Donizetti
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Hotels
Hotels

Sie wohnen im Zentrum im 4* Hotel Cappello d'Oro. Das Hotel liegt im Herzen von Bergamo, nicht weit von der Zahnradbahn, die in die Altstadt hochführt, entfernt. Der schöne, antike Bau wurde erst kürzlich renoviert und modernisiert.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Gaetano Donizetti: „L’elisir d’amore“

„Una furtiva lagrima“ – Nemorinos heimliche Träne

Als der Bergamascer Gaetano Donizetti mit 34 Jahren das „Liebestrank“-Libretto von Felice Romani vertonte, hatte er schon 34 Opern komponiert. Bei seinem Tod mit knapp 51 Jahren waren es 72 Opern in den Genres opera buffa und opera seria. Als spritzige Meisterwerke haben sich die heiteren Geschwister „Don Pasquale“ und „L’Elisir d’amore“ bewährt. Das ernste Fach vertreten „Anna Bolena“ und „Lucia di Lammermoor“. Mit ihren Rivalinnen „Norma“ und „La Sonnambula“ des Zeitgenossen Vinzenco Bellini vom gleichen Librettisten Romani buhlen sie um den Vorrang des höchsten, dramatischen Ausdrucks. Nach nur zweiwöchiger Komponierarbeit wurde „L’Elisir d’amore“ am 12. Mai 1832 im Teatro della Canobbiana in Mailand uraufgeführt.

„Quanto e bella, quanto e cara“. Mit seiner Lobeshymne auf die kluge Pächterin Adina eröffnet Jungbauer Nemorino den Reigen der Gesangsnummern. In der Cavatina „Della crudele Isotta“ liest Adina der Jungbäuerin Gianetta und ihren Landsleuten die Geschichte von Tristan und Isolde vor. Im Refrain wird der Verlust des Rezepts für den Liebestrank beklagt, der Isoldes Sehnsucht heraufbeschwört. Sergeant Belcore macht es Nemorino vor, wie man Weiberherzen betört: „Come Paride vezzoso“ („Wie Paris mit dem Apfel nur die Schönste einst beglückte“). Adina vergleicht ihren Freiheitsdrang mit dem Südwind, der die Lilien und Rosen wankelmütig macht („Chiedi all’aura lusinghiera“). Quacksalber Dulcamara empfiehlt aus seiner Offizin ein Elixir gegen Krankheit, zur Erhaltung von Schönheit und Liebesglück für gerade mal drei Lire. Nemorino wähnt Isoldes Liebestrank und wirft für den reinen Bordeaux-Wein einen Dukaten auf („Caro elisir! Sei mio!“). Vor dem Abmarsch in den Krieg hält Belcore noch rasch um Adinas Hand an und lädt die Mädchen zu Schmaus und Tanz.

In seiner Barkarole vom Senator und der jungen Schifferin fordert Duncamara für sein Gold den Minnesold. Belcore besingt die krausen Weiberlaunen („La donna e un animal stravagante“) und wirbt für 20 Scudi Nemorino zum Solde an. Dieser schlägt zu, sollte dafür Adinas Hand winken. Gianetta tuschelt mit den Mädchen von einer neuer Erbschaft Nemorinos. Beim wundersamen Trunk („Dell elisir mirabile“) gewinnt er die alle Weiberherzen. Adina quält die Reue über ihre Verachtung gegenüber Nemorino. Sie weist Duncamaras Trank zurück und setzt eher auf einen Liebestrank, der aus den Augen strömt. Nemorino verspürt „il palpito“, das Herzklopfen, in seiner Romanze „Una furtiva lagrima“. In drei Strophen rühmt Dulcamara seine Offizin („Ei corregge ogni difetto“), die auch aus armen Teufeln reiche Leute macht und das Liebespaar Amina/Nemorino endlich zusammenbringt

In 22 Romanzen, Barkarolen, Kavatinen, Ariosi, Arien, Duetten, in Ensembles und Chören zündet Donizetti sein Feuerwerk des Bel canto und lässt die Protagonisten in den schönsten Tönen jubilieren, schmachten und sich glücklich vereinen. Trunken von Liebe - ein Elisir d’amore, wie es nur im Märchen seine Wirkung tut.

Gaetano Donizetti: „LA FILLE DU REGIMENT“

Die zweiaktige Opéra comique wurde am 11. Februar 1840 in der Pariser Opéra Comique uraufgeführt.

Das Findelkind Marie ist eine Vivandière, eine Marketenderin, die den Soldaten des 21. Régiment français in den Tiroler Bergen zu Diensten steht. Ihren Liebhaber, den Bauern Tonio, haben die Soldaten festgenommen. Hauptmann Sulpice begleitet die Marquise von Berkenfield, Maries Vormund, in ihr Schloss. Tonio wird in das französische Heer eingezogen, damit er Marie heiraten kann. Zuvor wird er noch nach Frankreich geschickt, um dort die rechten Manieren zu lernen. Für Marie hat die Marquise eine Verbindung mit dem Sohn der Herzogin von Krackenthorp vorgesehen. Doch in der Gesangs¬stunde trällert Marie lieber das Regimentslied als dass sie ihre kunstvolle Arie einstudiert.

Mit Unterstützung seines Regiments versucht Tonio die Hochzeit von Marie mit dem jungen Baron im Schloss zu verhindern. Sie ist nicht nur bevormundet sondern entpuppt sich auch als uneheliche Tochter der Marquise. Sie will nicht in einen höheren Stand aufsteigen; so kann sie ihren Tonio standesgemäss heiraten. Die heitere Oper mit den rassigen Couplets und den eingängigen Airs mündet im Ruf der Soldaten: „Salut à la France, salut à la gloire“.

Neben dem „Liebestrank“ gilt „Die Regimentstochter“ als Donizettis populärste Komische Oper. Ungewöhnlich ausgedehnt sind ihre gesprochenen Dialoge. Paraderollen sind die Koloraturarien des Soprans wie des Tenors, dessen Stimme mit dem Treffen der hohen C’s mehrfach gefordert ist. Höhepunkte sind im 2. Akt Maries Arie der vergeblichen Liebesmüh, sie vom Rang einer höheren Gesellschaft zu beeindrucken: „Par le rang et par l’opulence en vain l’on a cru m’éblouir“ wie auch Tonios Romanze des Bemühens, seiner Marie näher zu kommen und für sie als Soldat sein Leben zu riskieren: „Pour me rapprocher de Marie, je m’enrôlai, pauvre soldat, j’ai pour elle risqué ma vie...“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 sowie von 13.00 bis 17.00 Uhr

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