Mailänder Scala - Mekka der Opernliebhaber Don Giovanni oder Anna Bolena

Erleben Sie eine stilvolle Kulturreise nach Mailand, Italiens elegante Metropole. Kunst, Architektur und Oper verschmelzen zu einem besonderen Gesamterlebnis. Vom imposanten Dom bis zur legendären Scala geniessen Sie italienische Lebensart, kulturelle Höhepunkte und unvergessliche musikalische Momente.


Termine und Preise
3 Tage ab CHF 2'050.-
Abreisedaten
12.02. - 14.02.2027 Fr. - So. ab CHF 2'050.-
02.04. - 04.04.2027 Fr. - So. ab CHF 2'130.-
Profitieren Sie vom Schnellbucherrabatt und von den VIP Travel-Club Vorteilen
Informationen zu Preisen und Rabatten
Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

E-Mail schreiben

...
Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Mailand

Am frühen Nachmittag erreichen Sie Mailand. Nach dem Zimmerbezug bleibt Zeit für einen Aperitif oder einen Spaziergang durch die Metropole. Geniessen Sie die lebendige Atmosphäre Mailands, bevor Sie zum Abendessen in einem schönen Restaurant erwartet werden.

2. Tag: Mailand & Oper

Mailand zeigt sich heute von seiner schönsten Seite. Bei einer Führung entdecken Sie die elegante Innenstadt mit ihren prachtvollen Plätzen, historischen Gebäuden und dem besonderen Flair der Modemetropole. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. Am frühen Abend stimmt Sie ein italienischer Opernaperitif genussvoll auf den Höhepunkt des Tages ein: den Besuch einer Aufführung im weltberühmten Teatro alla Scala.

3. Tag: Mailand - Schweiz

Am Vormittag besuchen Sie die renommierte Pinacoteca Ambrosiana. Sie entdecken bedeutende Kunstschätze der Renaissance, darunter Zeichnungen aus dem Codex Atlanticus von Leonardo da Vinci sowie Caravaggios berühmten Früchtekorb und Werke von Raffael und Bramante. Gegen Mittag Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Teatro alla Scala Milano

13. Februar 2027, 20.00 Uhr

Don Giovanni (W. A. Mozart)

Dirigent: Thomas Guggeis

Regie: Robert Carsen

Don Giovanni: Luca Micheletti

Donna Anna: Adela Zaharia

Leporeollo: Alex Esposito

Teatro alla Scala Milano

03. April 2027, 20.00 Uhr

Anna Bolena (G. Donizetti)

Dirigent: Francesco Ivan Ciampa

Regie: Chiara Muti

Anna Bolena: Vasilisa Berzhanskaya

Enrico VIII: Roberto Tagliavini

Giovanna Seymour: Raffaella Lupinacci

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 2 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • 1 x gute Eintrittskarte für die Scala
  • Eintritt Pinacoteca Ambrosiana
  • Stadtführung
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 2 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • 1 x gute Eintrittskarte für die Scala
  • Eintritt Pinacoteca Ambrosiana
  • Stadtführung
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen neben dem Mailänder Dom im 4* Hotel Rosa Grand. Die Galleria Vittorio Emanuele, der Dom und das Teatro alla Scala sind in unmittelbarer Nähe.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Gaetano Donizetti: „Anna Bolena“

„Anna pure amor m’offria“ (Enrico

Sechs Ehen war der gefürchtete, englische König Henry VIII eingegangen. Die Scheidung seiner ersten Gattin, Katherina von Aragon, im Jahre 1533 führte zum Bruch mit der katholischen Kirche. Darauf heiratete er seine Hofdame, Anna Boleyn. Sie gebar ihm die nachmalige Königin Elisabeth I.  Der Genueser Felice Romani schrieb das Libretto für den Bergamascer Komponisten Gaetano Donizetti. Seine 35. Oper wurde am 26. Dezember 1830 im Mailänder Teatro Carcano mit grossem Erfolg uraufgeführt.

 

Enrico ist in seine Hofdame Giovanna Seymour verliebt. Anna ahnt die neue Liebschaft. Sie erzählt ihrer Vertrauten, wie sie für Enrico die Liebe zu Lord Riccardo Percy aufgegeben habe. Giovanna will das Verhältnis zum König lösen und damit den Verdacht enthärten, sie wolle die Verbindung nur, um Königin zu werden. Enrico lässt Riccardo aus der Verbannung holen. Dessen Freund und Annas Bruder, Lord Rochefort vermittelt ein Stelldichein zwischen ihr und Riccardo.

Zum Lied des Pagen Smeton erinnert sich die Königin an ihre Zeit mit Riccardo. Aus Verehrung entwendet der Page ihr eine Miniatur. Er bereut und will es wieder zurücklegen. Dabei wird er von Anna und Percy überrascht und versteckt sich hinter einem Vorhang. Annas Geständnis lässt Riccardo verzweifeln. Er will sich töten. Smeton glaubt, dieser wolle Anna töten. Enrico entdeckt Smetons Miniatur, die seinen Verdacht auf Annas doppelte Untreue bestärkt. Er lässt alle drei festnehmen.

Giovanna will Anna überzeugen, ihre vermeintliche Schuld einzugestehen, um damit der Hinrichtung zu entgehen. Da erkennt sie Giovannas schändliche Rolle als Nebenbuhlerin.

Das Tribunal tagt. Smeton glaubt, sich schuldig bekennen zu müssen. Enrico erhebt Klage gegen Anna und Riccardo. Aus Verzweiflung bekennen sie sich zu ihrer Liebe. Giovanna setzt sich bei Enrico vergeblich für Anna ein. Sie wird zum Tode verurteilt und zum Henker geführt, nachdem Böllerschüsse die Trauung zwischen Enrico und Giovanna verkündet haben.

Wolfgang Amadeus Mozart: „Don Giovanni“ – Dramma giocoso

„Là ci darem la mano“ – „Deh vieni alla finestra“

 

Vorbild zur Dramatisierung ist eine alte Volkssage aus Kastilien, die Geschichte vom lüsternen Don Juan Tenorio. Mozart kannte schon die zeitgenössische Vertonung des Venezianers Giuseppe Gazzaniga wie auch Glucks Ballettpantomime. Das Libretto mit dem Titel „Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni“ (Die bestrafte Zerstreuung) stammt von Lorenzo da Ponte. Mozarts heiteres Drama kam am 29. Oktober 1787 im Prager Gräflich Nostitzschen Nationaltheater unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung.       

 

Am Anfang steht ein Mord. „Il giovane cavaliere estremamente licensioso (äusserst zügellos) bedroht Donna Anna, die Verlobte von Don Ottavio. Ihr Vater, ein Ordensritter, stellt sich schützend vor sie. Beim Fechten verletzt der „libertino“ Don Giovanni (D.G.) den „commendatore“ (Ordensritter) tödlich. Don Ottavio schwört Rache. Leporello bezeichnet das Leben seines Herrn als dasjenige eines Schurken: „La vita che menate è da briccone“.  D.G. riecht den Geruch eines Fräuleins („mi pare sentire odo di femminina“). Donna Elvira, die Dame aus Burgos, klagt, ihr Liebhaber D.G. habe sie verlassen und verflucht ihn als „mostro, fellon, nido d’inganni!“ Auch sie schwört Rache. In seiner Registerarie listet Leporello die 2064 Frauen auf, die D.G. von Italien bis in die Türkei verlassen hat. Die Bäuerin Zerlina und ihr Bräutigam Masetto besingen die Liebe. D.G. will Zerlina auf der Stelle heiraten: „Là ci darem la mano“. Dagegen Donna Elvira: „Ah fuggi traditor“. Donna Anna erzählt Don Ottavio den Hergang des Todes ihres Vaters. „Dalla sua pace“: von ihrem Frieden hängt auch derjenige Don Ottavios ab. „Don Giovannino mio“ ruft Leporello seinen Herrn verniedlicht. In seiner Champagnerarie fordert D.G. zum Tanz eines „minuetto“, einer „follia“, einer „alemanna“ auf. Masetto klagt, Zerlina habe ihn am Hochzeitstag verlassen. Sie solle ihn nur schlagen: „Batti, batti, o bel Masetto la tua povera Zerlina!“ Beim Ball treten „maschere galanti“ auf. Don Ottavio tanzt mit Donna Anna il menuetto; Don Giovanni mit Zerlina una contradanza; Leporello mit Masetto „un Balla la Teitsch“ (einen Deutschtanz).

Die Frauen hat D.G nötiger als das Brot zum Essen und die Luft zum Atmen. Er schlüpft in Leporellos Gewand. Was denkt der Diener dazu? „Mi par che abbiate un’anima di bronzo.“ In D.G.’s Kleidung bezirzt Leporello Donna Elvira. Ihr gilt auch D.G.’s Canzonetta „Deh vieni alla finestra, o mio tesoro!“ Masetto will D.G. mit Gewehr und Pistole umbringen. Er schlägt zurück und bricht Masetto den  Knochen und die Nerven: „mi ruppe l’ossa e i nervi!“. Leporello gibt sich zu erkennen und bittet um Verzeihung: „Ah pietà di me!“ In seiner Arie „Il mio tesoro intanto“ will Don Ottavio den Mord an Donna Annas Vater rächen. Im Duett „Per queste tue manine“ fesselt Zerlina Leporello an einen Stuhl. Donna Elvira verzweifelt über ihr Schicksal als betrogene Seele: „Mi tradi quell’alma ingrata“.

Auf dem Friedhof erzählt D.G seinem Diener die neusten Weibergeschichten. Da erscheint il commendatore als steinerner Gast. Leporello spricht ihn an: „O statua gentilissima del gran commendatore...benche di marmore siate.“ Unverzagt fragt D.G. den Komtur: „Verrete a cena?“ Die Statue nickt. Zu Tafelmusik mit Zitaten aus „Le Nozze di Figaro“ trinkt man einen „Marzimino“ und isst „un pezzo di fagiano“ (Fasan). Donna Elvira fordert von D.G., dass er sein Leben verändere („che vita cangi“). Er kontert triumphierend: „Vivan le femmine!“ Der steinerne Gast klopft an die Tür. D.G. folgt seiner Einladung. Inmitten von Flammen wird er vom Erdboden verschluckt. Freude herrscht. Donna Elvira geht ins Kloster, Zerlino und Masetto zum Schmausen, Leporello ins Wirtshaus. Die Moral von der Geschichte erschallt zu Sechst: „Questo è il fin di chi fa mal!“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 08.00 bis 12.00 sowie von 13.00 bis 17.00 Uhr

Geschenkgutscheine

Verschenken Sie Vorfreude, Erlebnisse und Erholung in guter Gesellschaft.

Jetzt verschenken

Kataloge

Hier finden Sie unsere aktuellen Kataloge – zum online Durchblättern.

Kataloge ansehen

Newsletter

Immer auf dem neusten Stand.

Jetzt anmelden