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Opernreise Turin & Piemont Prachtvolle Stadt am Fusse der Berge

Turin, die Hauptstadt des Piemont, ist allein wegen seiner schönen Piazzi und Palazzi, seiner marmornen Flaniermeilen unter Arkaden und seines modernen Opernhauses, eine Reise wert. Das Teatro Regio hat eine lange Tradition und pflegt aufwändige Inszenierungen in prominenter Besetzung. Ein Ausflug ins Herzen des Weinanbaugebietes der Langhe mit einem Spezialitäten-Essen rundet die Reise ab.

4 Tage CHF 1'610.-
Abreisedaten
21.02. - 24.02.2020 Fr. - Mo. ab CHF 1'610.-
21.05. - 24.05.2020 Do. - So. ab CHF 1'770.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Turin

Fahrt nach Turin (im Mai via Aosta). Ankunft am frühen Nachmittag und Zeit zur freien Verfügung. Gemeinsames Spezialitäten-Abendessen.

2. Tag: Turin & Oper

Freuen Sie sich auf Turin, antike Hauptstadt des Königreichs Savoyen und erste italienische Hauptstadt mit über 2000 Jahren Geschichte. Turin wurde von den Römern angelegt und von den Savoyern zur barocken Residenzstadt von besonderem Glanz ausgebaut. Eine Stadt mit 18 km Arkadengängen und gemütlichen Kaffeehäusern, die Hauptstadt der Magie, der Schokolade und der zeitgenössischen Kunst. Ende der Führung gegen Mittag. Vor der Aufführung Opernaperitif mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

3. Tag: Ausflug Piemont

Heute geht es auf zu einer Rundfahrt in eines der berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt, die Langhe. Am nördlichen Rand dieser bezaubernden Landschaft liegt Alba, die Stadt der weissen Trüffel. Besichtigung des historischen Zentrums. Unterwegs besuchen Sie das wunderschöne mittelalterliche Dorf Barolo. Herkunftsort des gleichnamigen Spitzenweines. Zum Mittagessen erwartet Sie ein Sternekoch in einzigartiger Umgebung.

4. Tag: Turin - Schweiz

Rückfahrt in die Schweiz. Gemeinsames Mittagessen in einem schönen Restaurant.

Musikprogramm

Teatro Regio Torino

22. Februar 2020, 15.00 Uhr

Nabucco (G. Verdi)

Dirigent - Donato Renzetti

Regie - Andrea Cigni

Nabucco - Leo Nucci

Abigaille - Saioa Hernández

Ismaele - Stefan Pop

Zaccaria - Riccardo Zanellato

Teatro Regio Torino

22. Mai 2020, 20.00 Uhr

Don Pasquale (G. Donizetti)

Dirigent - Francesco Ivan Ciampa

Regie - Ugo Gregoretti

Don Pasquale - Paolo Bordogna

Norina - Maria Grazia Schiavo

Ernesto - Antonino Siragusa

Dottor Malatesta - Roberto de Candia

Un notaro - Gabriel Alexander Wernick

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Gourmet-Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Spezialitäten-Essen inkl. Getränke
  • Stadtführung Turin
  • Ausflug mit Reiseleitung
  • Opernkarte der 1. Kategorie
  • Mittagessen auf der Heimfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Gourmet-Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Spezialitäten-Essen inkl. Getränke
  • Stadtführung Turin
  • Ausflug mit Reiseleitung
  • Opernkarte der 1. Kategorie
  • Mittagessen auf der Heimfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Das ausgezeichnete 4* Grand Hotel Sitea in Turin liegt sehr zentral, nur zwei Gehminuten vom Piazza San Carlo und fünf Gehminuten von der Oper entfernt.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giuseppe Verdi: „Nabucco“ – Dramma lirico in quattro parti

„Va, pensiero“ – Flieh, Gedanke, auf goldenen Flügeln

Als „Boulevard du crime“ bezeichnete das Paris des 19. Jahrhunderts die von Grausamkeiten strotzenden Theaterstücke. Beliebt waren auch Bearbeitungen von biblischen Stoffen. So dachte Verdi an Rossinis Azione sacra „Mosé in Egitto“, als er das Librettos „Nabucodonosor“ von Temistocle Solera vertonte. Als Quelle gilt die alttestamentliche Geschichte von Babylons Herrscher Nebukadnezar II., der anno 597 v.Chr. Jerusalem eroberte, das Volk ins Exil nach Babylon verbannte und um 586 v.Chr. Jerusalem zerstörte.

Schauplätze der Oper sind der Tempel Salomons, in Babylon das Ufer am Euphrat und der Altar mit Baals Standbild.

„Nabucco“ wurde am 9. März 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt.

Erster Teil: Jerusalem. Die Leviten fordern die Mädchen zum Wehklagen gegen Assyriens König Nebukadnezar auf. Gott gab den Juden ein kostbares Pfand: Fenena, die Tochter des Gottlosen. Der Hohepriester Zacharias übergibt sie Ismael in Obhut, dem Neffen des Königs Sedecia von Jerusalem. Er kennt und liebt sie seit der Zeit als Judäas Botschafter in Babylon. Er will sie entfliehen lassen. Sie warnt ihn vor der Verletzung seiner heiligen Pflicht. Auch ihre Halbschwester Abigail liebte einst Ismael. Sie könnte ihn bei seinem Volk retten. Nabucco zeigt sich auf dem Schlachtross den verkleideten Babyloniern. Ihm stellt sich Zacharias mit Fenena als Schutzschild entgegen. Den Dolchstoss fängt Ismael ab. Sie wirft sich in die Arme ihres Vater.

Zweiter Teil: Der Frevler (L’Empio). Abigail erkennt sich durch ein Schrift-stück als Sklavin und zittert vor Fenenas Thronbesteigung. Sie wird vom Baalpriester verflucht. Zacharias verflucht Ismael. Nabucco wirft sich zwischen Abigail und Fenena und erklärt sich zum König als alleinigen Gott. Fenena bekennt sich zum Judentum. Donner und Blitz werfen Nabuccos Krone von seinem Haupt. Ein Gottesurteil hat gerichtet. Nabucco fällt in Ohnmacht. Abigail reisst die Krone an sich.

Dritter Teil: Die Prophezeiung. Abigail sitzt auf dem Thron. Sie fordert vom verwirrten Nabucco das königliche Siegel und die Unterzeichnung des Todesurteils der Juden. Abigail zerreisst das Dokument, das sie als Sklavin bezeugt, und macht Nabucco zu ihrem Gefangenen. Am Ufer des Euphrat klagen die Juden in Ketten und singen vom einstigen Glück in der Heimat: „Va, pensiero, sull’ali dorate“.

Vierter Teil: Das gestürzte Götzenbild (L’Idolo infrato). Nabucco rafft sich wieder auf. Sein Offizier Abdallo reicht ihm das Schwert. Er will Fenena retten und stürzt im Baaltempel das Götzenbild herunter. Die Israeliten sollen wieder heimkehren! Abigail trinkt den Giftbecher. Im Angesicht des Todes bekennt sie ihre Schuld und erkennt Gott als ihren Allmächtigen. Nabucco wird König der Könige im Dienste Jehovas!

Im „Nabucco“ prallen die Gegensätze zweier verfeindeter Völker, ihrer Machthaber und Protagonistinnen, Abigail und Fenena, in kraftvollen Tongemälden, machtvollen Chören und einsamen Monologen aufeinander.

Verdis dritte Oper ist ein Filmepos im Breitleinwandformat auf der Bühne.

Gaetano Donizetti: „Don Pasquale“ – Opera buffa

„Tornami a dir che m’ami!“

Die komische Oper ist Donizettis letztes populäres Werk, zu dem der Bergamascer das Libretto nach dem Buch von Stefano Pavesis Oper „Ser Marc’Antonio“ selber schrieb. Die Musik komponierte Donizetti in wenigen Wochen und brachte sie am 3. Januar 1843 im Théâtre Italien in Paris zur Uraufführung.

Der reiche, geizige, ältliche Junggeselle Don Pasquale hegt feurige Heirats¬absichten („Un foco insolito mi sento addosso“). Sein Neffe Ernesto soll anstelle der mittellosen Witwe Norina eine bessere Partie machen. Ernestos Freund und Don Pasquales Arzt, Dottore Malatesta, empfiehlt dem Heiratswilligen die Klosterfrau Sofronia zur Braut, die so schön wie ein Engel sei („Bella sicome un angelo“). Sie ist eigentlich Norina, wovon aber selbst Ernesto nichts weiss. Sie träumt eher von einem andern Liebhaber („Quel guardo il cavaliere in mezzo cor trafisse“.) Malatesta rät ihr, sich Don Pasquale als Unschuld vom Lande zu nähern und ihm nach der Heirat das Leben zur Hölle zu machen.

Ernesto sucht indessen auswärts sein Glück („Chercero lontana terra la vivro col cuore in guerra“). Don Pasquale ist begeistert von Sofronia. Ein falscher Notar setzt das Eheversprechen auf. Ernesto wird nun als Trauzeuge über den Schwindel eingeweiht. Sofronia lebt in Saus und Braus, stellt immer neue Kammerzofen und Diener ein und benimmt sich ihrem Anvertrauten gegenüber flegelhaft. Einen Theater¬besuch verbietet ihr Don Pasquale schlichtweg. Heimlich trifft sie Ernesto. Die Liebeserklärungen überschlagen sich: „Com’è gentil la notte a mezzo avril!“ (Ernesto) - beim Notturno im Duett „Tornarmi a dir che m’ami!“

Schliesslich ist Don Pasquale heilfroh, seine unverschämte Norina (Sofronia) los zu werden. Nach einem kräftigen Fluch auf die „Bricconissimi“ stimmt er der Hochzeit der beiden wahren Liebenden zu. Seine Moral von der Affäre: „La morale è molto bella applicarla a me si sta. Sei pur fina, o bricconcella, m'hai servito come va.“

Beratung und Buchung Montag - Freitag von 7.30 bis 18.00 Uhr

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