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Opernreise Ravenna & Ferrara Ravenna Festival

Die byzantinischen Mosaiken zu San Vitale in Ravenna sind weltweit ein einzigartiges Kulturerbe. In der vom Verkehr befreiten Stadt Ferrara begegnet man auf Schritt und Tritt dem Erbe des Patriziergeschlechts der Este. Im Teatro Alighieri, das den Autor der „Divina Commedia“ ehrt, wird beim Ravenna Festival Mozarts Oper Don Giovanni aufgeführt. Mit ihrem Reichtum an Kultur und Musik animieren diese Städte zum Besuch.

4 Tage ab CHF 1'540.-
Abreisedaten
10.11. - 13.11.2020 Di. - Fr. ab CHF 1'540.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Ravenna

Reise via Bologna nach Ravenna. Ihr 4* Hotel liegt mitten in der historischen Altstadt. Abendessen in einem ausgesuchten Lokal.

2. Tag: Ravenna & Oper

Während des Stadtrundgangs sehen Sie die wichtigsten Baudenkmäler aus der gotischen und byzantinischen Zeit. Weltberühmt ist Ravenna vor allem für die ältesten noch vollständig erhaltenen Wandmosaiken. Sie besichtigen die Basilika San Vitale, die von Kunstkennern als das Wunder von Ravenna" bezeichnet wird. Ein Spezialitäten-Mittagessen erwartet Sie in einem schönen Restaurant. Anschliessend freier Nachmittag. Am Abend Opernaperitif und Aufführung.

3. Tag: Ferrara & Oper fakultativ

Ausflug nach Ferrara. Auf einem Spaziergang entdecken Sie die historische Altstadt. Ferrara ist für ihre von der Herrscherfamilie Este errichteten Renaissancebauwerke bekannt. Eines davon ist das von einem Wassergraben umgebene Castello Estense. Nach einem feinen Mittagessen in einer gemütlichen Trattoria fahren Sie zurück nach Ravenna. Am Abend Opernaperitif für alle Gäste und Aufführung fakultativ.

4. Tag: Ravenna - Schweiz

Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Teatro Alighieri Ravenna

11. November 2020, 20.00 Uhr

Don Giovanni (W. A. Mozart)

Teatro Alighieri (fakultativ)

12. November 2020, 20.00 Uhr

Faust (Ch. Gounod)

Besetzung bei Drucklegung

nicht bekannt

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 2 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 2 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • Stadtführung Ravenna u. Ferrara
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 2 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 2 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • Stadtführung Ravenna u. Ferrara
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen mitten in Ravenna 4* Hotel Residence La Reunion. Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken Sie im Umkreis von wenigen Metern. Eine perfekte Lage für Ihre Erkundungen.

Opernbeschreibungen
Opernbeschreibungen

Wolfgang Amadeus Mozart: „Don Giovanni“ – Dramma giocoso

„Là ci darem la mano“ – „Deh vieni alla finestra“

Vorbild zur Dramatisierung ist eine alte Volkssage aus Kastilien, die Geschichte vom lüsternen Don Juan Tenorio. Mozart kannte schon die zeitgenössische Vertonung des Venezianers Giuseppe Gazzaniga wie auch Glucks Ballettpantomime. Das Libretto mit dem Titel „Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni“ (Die bestrafte Zerstreuung) stammt von Lorenzo da Ponte. Mozarts heiteres Drama kam am 29. Oktober 1787 im Prager Gräflich Nostitzschen Nationaltheater unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung.

Am Anfang steht ein Mord. „Il giovane cavaliere estremamente licensioso (äusserst zügellos) bedroht Donna Anna, die Verlobte von Don Ottavio. Ihr Vater, ein Ordensritter, stellt sich schützend vor sie. Beim Fechten verletzt der „libertino“ Don Giovanni (D.G.) den „commendatore“ (Ordensritter) tödlich. Don Ottavio schwört Rache. Leporello bezeichnet das Leben seines Herrn als dasjenige eines Schurken: „La vita che menate è da briccone“. D.G. riecht den Geruch eines Fräuleins („mi pare sentire odo di femminina“). Donna Elvira, die Dame aus Burgos, klagt, ihr Liebhaber D.G. habe sie verlassen und verflucht ihn als „mostro, fellon, nido d’inganni!“ Auch sie schwört Rache. In seiner Registerarie listet Leporello die 2064 Frauen auf, die D.G. von Italien bis in die Türkei verlassen hat. Die Bäuerin Zerlina und ihr Bräutigam Masetto besingen die Liebe. D.G. will Zerlina auf der Stelle heiraten: „Là ci darem la mano“. Dagegen Donna Elvira: „Ah fuggi traditor“. Donna Anna erzählt Don Ottavio den Hergang des Todes ihres Vaters. „Dalla sua pace“: von ihrem Frieden hängt auch derjenige Don Ottavios ab. „Don Giovannino mio“ ruft Leporello seinen Herrn verniedlicht. In seiner Champagnerarie fordert D.G. zum Tanz eines „minuetto“, einer „follia“, einer „alemanna“ auf. Masetto klagt, Zerlina habe ihn am Hochzeitstag verlassen. Sie solle ihn nur schlagen: „Batti, batti, o bel Masetto la tua povera Zerlina!“ Beim Ball treten „maschere galanti“ auf. Don Ottavio tanzt mit Donna Anna il menuetto; Don Giovanni mit Zerlina una contradanza; Leporello mit Masetto „un Balla la Teitsch“ (einen Deutschtanz).

Die Frauen hat D.G nötiger als das Brot zum Essen und die Luft zum Atmen. Er schlüpft in Leporellos Gewand. Was denkt der Diener dazu? „Mi par che abbiate un’anima di bronzo.“ In D.G.’s Kleidung bezirzt Leporello Donna Elvira. Ihr gilt auch D.G.’s Canzonetta „Deh vieni alla finestra, o mio tesoro!“ Masetto will D.G. mit Gewehr und Pistole umbringen. Er schlägt zurück und bricht Masetto den Knochen und die Nerven: „mi ruppe l’ossa e i nervi!“. Leporello gibt sich zu erkennen und bittet um Verzeihung: „Ah pietà di me!“ In seiner Arie „Il mio tesoro intanto“ will Don Ottavio den Mord an Donna Annas Vater rächen. Im Duett „Per queste tue manine“ fesselt Zerlina Leporello an einen Stuhl. Donna Elvira verzweifelt über ihr Schicksal als betrogene Seele: „Mi tradi quell’alma ingrata“.

Auf dem Friedhof erzählt D.G seinem Diener die neusten Weibergeschichten. Da erscheint il commendatore als steinerner Gast. Leporello spricht ihn an: „O statua gentilissima del gran commendatore...benche di marmore siate.“ Unverzagt fragt D.G. den Komtur: „Verrete a cena?“ Die Statue nickt. Zu Tafelmusik mit Zitaten aus „Le Nozze di Figaro“ trinkt man einen „Marzimino“ und isst „un pezzo di fagiano“ (Fasan). Donna Elvira fordert von D.G., dass er sein Leben verändere („che vita cangi“). Er kontert triumphierend: „Vivan le femmine!“ Der steinerne Gast klopft an die Tür. D.G. folgt seiner Einladung. Inmitten von Flammen wird er vom Erdboden verschluckt. Freude herrscht. Donna Elvira geht ins Kloster, Zerlino und Masetto zum Schmausen, Leporello ins Wirtshaus. Die Moral von der Geschichte erschallt zu Sechst: „Questo è il fin di chi fa mal!“

Beratung und Buchung Montag – Freitag von 09.00 bis 12.00 sowie von 13.00 bis 16.00 Uhr

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