Florenz - Teatro del Maggio Musicale Fiorentino Don Carlo, La Traviata und Carmen

Kunst und Kulinarik, Musik und Theater: Florenz bietet zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Schönheiten. Auch im Winter ist die Stadt am Arno eine Reise wert. Auch weil es dann etwas gemütlicher und gemächlicher zu und her geht. Bewundern Sie tagsüber die Stadt und ihre Kunstschätze und besuchen Sie abends eine Aufführung in der Oper mit seiner hervorragenden Akustik.


Termine und Preise
4 Tage ab CHF 1'670.-
Abreisedaten
07.01. - 10.01.2023 Sa. - Di. ab CHF 1'670.-
16.02. - 19.02.2023 Do. - So. ab CHF 1'835.-
13.04. - 16.04.2023 Do. - So. ab CHF 1'820.-
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Informationen zu Preisen und Rabatten
Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1.Tag: Schweiz - Florenz

Anreise via Bologna nach Florenz wo Sie Ihre Zimmer im 5* Palazzo Montebello beziehen. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Florenz & Oper

Der Dom von Florenz dominiert das Stadtbild und bildet zusammen mit dem Campanile und dem Baptisterium eines der grossartigsten Kunstwerke, die es auf dieser Welt zu bewundern gibt. Die Strenge und Schönheit der Stadt, der Stolz und die Festigkeit der Florentiner verkörpern sich im Palazzo Vecchio auf einzigartige Weise. Mit einer Stadtführerin werden Sie die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt besuchen. In der Kirche Santa Croce besichtigen Sie u.a. die weltberühmten Fresken von Giotto. Am späteren Nachmittag werden Sie im Teatro Maggio Musicale zu einer interessanten Führung erwartet. Wenn es der Zeitplan von Herr Alexander Pereira (Superintendant) zulässt, werden Sie sogar persönlich von Ihm begrüsst. Köstlichkeiten aus Küche und Keller stehen anschliessend für Sie bereit, bevor Sie die Opernaufführung geniessen.

3. Tag: Florenz

Nach einem späten Frühstück Fahrt zum schönsten Aussichtspunkt der Stadt, dem Piazzale Michelangelo, von wo aus Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt geniessen. Der Nachmittag steht im Zeichen der Kunst. Die Uffizien beherbergen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Dort sind nicht nur florentinische und italienische Kunstwerke ausgestellt, sondern auch eine Vielzahl ausländischer Gemälde und wertvolle antike Skulpturen.

4. Tag: Florenz - Schweiz

Rückfahrt in die Schweiz.

Musikprogramm

Herr Alexander Pereira heisst Sie herzlich willkommen im Teatro Maggio Musicale Fiorentino und empfiehlt folgende Aufführungen:

08. Januar 2023, 15.30 Uhr

Don Carlo (G. Verdi)

17. Feburar 2023, 20.00 Uhr

La Traviata (G. Verdi)

18. Februar 2023, 20.00 Uhr (Optional)

Konzert mit Zubin Metha &

Yefim Bronfman (Piano)

Béla Bartók - Klavierkonzert Nr. 2

Johannes Brahms - Sinfonie Nr. 4

Orchestra del Maggio Musicale

14. April 2023, 20.00 Uhr

Carmen (G. Bizet)

Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 5* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 2 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundgang Florenz
  • Führung Uffizien Galerie u. Santa Croce
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 5* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 2 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundgang Florenz
  • Führung Uffizien Galerie u. Santa Croce
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im schönen 5* Hotel Palazzo Montebello in der Altstadt von in Florenz in der Nähe des Teatro Maggio Musicale.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giuseppe Verdi: „Don Carlo – Oper in vier/fünf Akten

„Tu che le vanita conoscesti del mondo“ (Elisabetta)

Nicht weniger als 8 Fassungen hat Giuseppe Verdi von seinem „Don Carlos“ nach dem Schauspiel von Friedrich Schiller komponiert. Die Oper hat ihn von Ende 1865 über 20 Jahre lang beschäftigt. Sie wurde am 11. März 1867 in der Pariser Oper uraufgeführt. Der 1866 erstmals in Modena aufgeführten, fünfaktigen Fassung vorangestellt ist der „Fontainebleau“- Akt mit dem Jägerchor und der Romanze, da Don Carlos von der Flucht vor dem spanischen König und von seiner heimlichen Liebe zu Elisabeth erzählt: „Poter mirarl’alfin la bella fidanza... regnera sul mio cor“. Im Kloster San Giusto betet ein Mönch am Grabmal Karls V., dem Grossvater des spanischen Infanten Don Carlos. Er ist verzweifelt, da sein Vater, König Philipp II., Elisabeth von Valois, die Tochter des französischen Königs, geheiratet hat. Seinem Freund Rodrigo, Marchese di Posa, gesteht Don Carlos die Liebe zu Elisabeth. Doch Posa ermahnt ihn, die Leidenschaft zu seiner Stiefmutter zu unterdrücken und sich für die Unterstützung des von Philipp geknechteten Volkes einzusetzen. Beide schwören einander ewige Freundschaft.

Die Hofdamen erwarten die Königin. Prinzessin Eboli stimmt das Lied vom Schleier an („Canzone del velo“). Posa überreicht Elisabeth einen Brief ihrer Mutter und einen heimlichen von Don Carlos. Sie will ihn empfangen. Sie soll auch dem König nahelegen, dass er seinen Sohn als Statthalter nach Flandern abordnet. Elisabeth widersteht Don Carlos’ Drängen. Philipp ist empört, dass sie ohne Hofstaat allein ist und verbannt die Gräfin von Aremberg ins Exil. Posa erbittet vom König mehr Freiheit für Flandern. Philipp warnt ihn vor dem Grossinquisitor und beauftragt ihn, Elisabeth und Don Carlos zu beobachten.

In einem anonymen Schreiben wird Don Carlos zu einem Rendez-vous mit einer verschleierten Frau gebeten. Er glaubt, es sei Elisabeth und gesteht ihr seine Liebe; doch es ist Eboli. Damit erfährt diese von der verbotenen Beziehung und will sie dem König hinterbringen. Don Carlos droht ihr mit dem Tod, was ihre Rache anstachelt. Posa erreicht die Herausgabe der Schriftstücke von Don Carlos.

Auf dem Richterplatz versammelt sich das Volk, um dem Autodafé, der Ketzerver-brennung, beizuwohnen. Nach der Krönung des Königs fordern Deputierte aus Flandern seine Milde. Doch sie werden abgeführt. Auch die Mönche zeigen kein Erbarmen. Don Carlos’ Bitte um Entsendung als Statthalter schlägt der König jäh aus. Der Sohn greift zum Schwert; der Vater ebenfalls. Posa fordert Don Carlos’ Schwert zurück. Die Flammen der Ketzerverbrennung lodern. Eine Stimme von oben ruft die armen Seelen zu Gott empor.

Philipp grämt sich um seine Ehe ohne Liebe. Er fragt den Grossinquisitor um Rat. Dieser fordert die Ermordung seines Sohnes und die Auslieferung von Posa an die Inquisition. Der König hat das Schmuckkästchen von Elisabeth mit dem Bild von Don Carlos aufgebrochen. Er bezichtigt sie des Ehebruchs. Sie sinkt ohnmächtig zusammen. Eboli gesteht den Diebstahl des Kästchens und bekennt, die Maitresse des Königs zu sein. Die Reue kommt zu spät. Elisabeth wählt den Gang ins Kloster. Posa besucht Don Carlos im Kerker, will ihn entlasten und wird von einem Mörder der Inquisition erschossen. Er kann Don Carlos noch mitteilen, dass Elisabeth ihn beim Kloster San Giusto erwartet.

Der König will seinen Sohn umarmen; doch dieser stösst ihn weg. Das Volk fordert seine Freilassung. Elisabeth betet am Grabmahl von Karl V. ihr letztes himmlisches Liebes¬bekenntnis: „Tu che le vanita conoscesti del mondo ... s’ancor si piange in cielo, piangi sul mio dolore!“ („Du, der du die Weisheit hienieden kennst ... wenn es im Himmel noch Tränen gibt, weine in meinem Schmerz!“). Der Mönch von San Giusto erscheint im Königsgewand mit Karls Krone und zieht Don Carlos ins Kloster. Philipp und der Grossinquisitor erkennen in der Gestalt ihren Ahnherrn.

Giuseppe Verdi: „La Traviata“ – „A quell amor ch’è palpito!“

Ausgangspunkt zu Verdis Oper ist der französische Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils. Daraus entstand ein erfolgreiches Theaterstück. Der italienische Regisseur Francesco Maria Piave, der für Verdi schon die Libretti von „Ernani“ bis „Rigoletto“ verfasst hatte, lieferte dem Komponisten auch die literarische Vorlage zur dreiaktigen Oper „La Traviata“, die Verdi in 45 Tagen vollendete. Sie kam am 6. März 1853 am Teatro La Fenice zur Uraufführung. Doch erst eine Umarbeitung und die Neueinstudierung vom 6. Mai 1854 an Venedigs Teatro San Benedetto verhalfen der Oper zum endgültigen Durchbruch.

Violetta gibt sich dem Genuss eines Festes hin und lindert damit ihr Leiden. Sie tafelt inmitten von Freunden: Vicomte Gaston, Alfredo Germont, Flora Bervoix, Baron Douphol. Alfredo singt das Brindisi-Trinklied: „Libiamo ne’lieti calici“. Man walzert. Violetta erblasst und sieht sich im Spiegel: „Oh qual pallor!“ Sie fragt Alfredo unumwunden: „Da molto è che mi amate?“ Im Duett „Un di felice“ gestehen sich die Beiden ihre Liebe. Sie überreicht ihm eine Kamelie von der Brust, die er erst zurückbringen soll, wenn sie verwelkt ist. Alfredos Liebesworte vom „palpito dell’universo intero“ berühren ihr Herz: „E strano!“ Sie erzählt vom jugendlichen Sehnen nach einem Herrn der Zukunft. Doch sie will frei bleiben und die Freuden des Augenblicks geniessen.

In einem Landhaus schwärmt Alfredo von Violetta, die seinetwegen seit drei Monaten die prunkvollen Feste in der Stadt meidet. Besorgt erzählt die Dienerin Annina, Violetta wolle ihr Hab und Gute, Pferde und Kutschen verkaufen. Sie brauche „mille luigi“. Flora schreibt Violetta an den neuen Zufluchtsort und lädt sie zum Fest in Paris ein. Germont, Alfredos Vater, besucht sie und erfährt vom Brief mit den Verkaufs¬absichten. Er fordert „un sacrificio“, ein Opfer. „Pura siccome un angelo“. Er tönt eine Beziehung seiner Tochter an, die nur heiraten kann, wenn Alfredo in den Schoss der Familie zurückkehre und ihre Ehre rette. Er fordert Violetta zum Verzicht auf Alfredo. Fast zynisch erklärt er ihr die Vorteile einer Trennung und dass der Himmel die Verbindung nicht gesegnet habe. Ihre Hoffnung schwindet, dass sie als Gefallene, als „traviata“, dereinst wieder aufgerichtet werde. Sie ruft die reine Jungfrau an: „Dite alla giovine si bella e pura“. Germont tröstet sie: „Piangi, o misera!“ Sie soll Alfredo sagen, dass sie ihn nicht liebe! Violetta wirft sich an Germonts Brust: “Qual figlia m’abbracciate, forte cosi sarò“. Als Opfer ihrer Liebe will sie sterben: „Conoscva il sacrificio“.

Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Germont erinnert ihn an schöne Zeiten und an die Stimme der Ehre („la voce dell’onor“). Alfredo schwört Rache an Floras Fest. Der Marquis D’Obigny streut das Gerücht, Alfredo und Violetta seien getrennt. Auftritt der „Cori di Zingarelle e di Mattadori spagnoli“. Gaston singt das Lied vom Stierkämpfer Piquillo. Alfredo sieht Violetta am Arm von Baron Douphol. Es wird Glück gespielt. 100 Louis auf die Rechte und auf die Linke. Alfredo gewinnt. Violetta warnt Alfredo, er solle verschwinden. Douphol ist der Herausforderer. Ihm hat sie den Schwur getan, Alfredo zu meiden: „Di fuggirti un giuramento sacro io fea“. Sie gibt vor, Douphol zu lieben. Alfredo wirft ihr den Geldbeutel vor die Füsse: Liebe auf Bezahlung! „Gelosa smania“. Die rasende Eifersucht treibt ihn dazu. Erst jetzt gesteht sie, Alfredo bis zum Tode zu lieben!

Doktor Grenwil fühlt ihr den Puls. Ihre Schwindsucht lässt sie nur wenige Stunden noch leben. Im Lektionston liest sie Germonts Brief von der Verwundung des Barons beim Duell. Sie nimmt Abschied vom Leben. Das Bacchanal des „bue grasso“ bricht herein. Alfredo bei Violetta. Er will sie wegtragen von Paris. Germont bereut. Ihr letztes Bekenntnis: „Se una pudica vergine degli anni suoi nel fiore a te donasse il core sposa ti sia..io vo..“. Es ist vollbracht. Sie stirbt in seinen Armen.

Georges Bizet: „Carmen“ – Opéra comique in vier Akten

„L’amour est un oiseau rebelle“

Grundlage des Librettos von Henri Meilhac und Ludovic Halévy ist die Novelle „Carmen“ des Pariser Autors Prosper Mérimée. Der galante Dandy bereiste Spanien und erforschte in Andalusien das Leben der Zigeuner. Das Kolorit mit Tanz, Stierkampf und Kastagenetten faszinierte auch den Pariser Komponisten Georges Bizet, der sich vom „Hispanismo“ anstecken liess. Die Uraufführung vom 3. März 1875 in der Opéra Comique fand nur geringe Beachtung, und die französische Oper wurde erst nach der Wiener Erstaufführung in deutscher Sprache zum Erfolg. Die Schauplätze in Sevilla sind eine Tabakfabrik, die Schenke des Lillas Pastia, Schmugglerpfade und eine Stierkampfarena.

Sergeant Don José aus Navarra liebt die Waise Micaela, die seine Mutter in Obhut genommen hatte. In Sevilla erhält er von seinem vorgesetzten Lieutenant Zuniga den Befehl, die Zigeunerin Carmen ins Gefängnis abzuführen. Sie hat in der Zigarettenfabrik einen Streit entfacht und eine Kollegin verletzt. Im Gefängnis bringt sie Don José dazu, sie entwischen zu lassen. Das trägt ihm einen Arrest ein. In der Schenke tanzen und singen Carmen mit ihren Freundinnen Mercedes und Frasquita. Der Torero Escamillo wird für seinen Sieg gefeiert. Carmen kümmert sich vorerst um Don José, der beim Zapfenstreich einrücken muss und sich ihr entzieht. Die Schmuggler Dancairo und Remendado sind mit Don José auf dem Weg von Gibraltar nach Sevilla. Carmen lehnt die Versöhnung mit Don José ab. Die gelegten Karten verheissen den beiden Zigeunerinnen Glück, Carmen jedoch den Tod. Escamillo schürt Don Josés Eifersucht. Dieser unterliegt im Zweikampf. Micaela versucht mit Mitleid um die im Sterben liegende Mutter deren Sohn zurückzugewinnen. Carmen, die sich auf Escamillo eingelassen hat, schlägt die Warnungen ihren Freundinnen vor Don Josés Raserei aus. Der Mord an Carmen ist unausweichlich.

Die andalusischen Leidenschaften und der südländische Machismo prallen in dem von starker Sinnlichkeit geprägten Drama aufeinander. Bizets Musik stachelt die Szenen an mit zündenden Melodien und Rhythmen in der Habanera, in den Chansons und Volksszenen, in Don Josés bewegender Blumenarie „La fleur que tu m’avais jetée“ bis zum triumphalen „Toréador“ und Don Josés letzten Worten der Reue im Angesicht ihres Todes: „O ma Carmen adorée!“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 sowie von 13.00 bis 17.00 Uhr

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